PARIS – Die Finanzminister der G7-Staaten werden am Montag die Möglichkeit des Einsatzes strategischer Ölreserven erörtern. Dies geschieht angesichts eines starken Anstiegs der Energiepreise, der durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran verursacht wurde. Ein französischer Beamter, der anonym bleiben wollte, da er nicht befugt ist, öffentlich zu diesem Thema zu sprechen, erklärte am Montag: „Der Einsatz strategischer Reserven ist eine Option, die geprüft wird.“
Wie POLITICO berichtet, wird der französische Finanzminister Roland Lescure, der die rotierende Präsidentschaft der G7-Finanzgruppe innehat, eine virtuelle Sitzung leiten, die für 13:30 Uhr angesetzt ist. Die Gespräche über den Einsatz der Ölreserven – im Umfang von 300 bis 400 Millionen Barrel – wurden erstmals von der Financial Times gemeldet, die hinzufügte, dass die Internationale Energieagentur (IEA) an den Diskussionen teilnehmen werde.
Starker Preisanstieg und Äußerungen von Führungspersönlichkeiten
Die Ölpreise sind über Nacht auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen und erreichten damit den höchsten Stand seit der umfassenden russischen Invasion in der Ukraine im Jahr 2022. US-Präsident Donald Trump merkte in einem Social-Media-Post an, dass die Preise „schnell fallen werden, sobald die Zerstörung der iranischen Nuklearbedrohung abgeschlossen ist“, und fügte hinzu, dass teureres Öl „ein sehr geringer Preis für die Sicherheit und den Frieden der USA und der Welt“ sei.


